Krankheiten im Volk früher erkennen.

Apisense warnt dich, wenn ein Volk Anzeichen von Varroose, Nosemose oder Faulbrut zeigt. Oft bevor du bei der Durchsicht etwas siehst. Der Sensor im Brutnest misst dafür rund um die Uhr die Luft im Stock.

Varroose · Nosemose · Faulbrut · misst jede Stunde, das ganze Jahr

die Bienen merken es zuerstBienenstock mit Apisense-Sensor, gezeichnet und fotografiert

Wovor Apisense dich warnt

Die KI sucht in den Messwerten jedes Volks nach Mustern, die auf diese Krankheiten hindeuten können:

  • Varroose
  • Nosemose
  • Amerikanische Faulbrut
  • Europäische Faulbrut
  • Kalkbrut

Bei Varroose und Nosemose zeigt die App eine Stufe: niedrig, mittel oder hoch. Mit jeder Warnung bekommst du Hinweise, was du bei der nächsten Durchsicht prüfen solltest und welche Maßnahmen infrage kommen. Daneben meldet die App Stress und Schwarmstimmung.

Wie genau ist das?

Varroa
über 86 %
F1-Score
Nosema
über 88 %
F1-Score
Faulbrut
bis zu 98 %

Bei Varroa und Nosema lag die Rate falscher Warnungen bei 11 %, übersehen wurden 14 %.

Eine Warnung ist ein Hinweis, kein Befund.

Apisense sagt dir, wo du genauer hinschauen solltest. Den Blick ins Volk und die Varroa-Diagnose ersetzt es nicht.

Ergebnisse aus Tests laut Lupa, M. et al. (2025): Apisense: AI-enhanced sensors for detecting bee pheromones and VOCs to monitor colony health and predict Varroa, Nosema, and Foulbrood infestations. ResearchGate, DOI 10.13140/RG.2.2.29577.92005. Die Tests stammen vom Hersteller-Team.

Ein krankes Volk zeigt es oft, bevor du es siehst.

Ein Bienenvolk teilt seinen Zustand ständig mit. Über Duftstoffe wie Pheromone, über seinen Klang, über Wärme und Feuchte im Stock.

Bei der Durchsicht siehst du einen Moment. Was dazwischen passiert, bekommst du nicht mit.

Der VitalSensor riecht und hört mit, jede Stunde, das ganze Jahr. Ändern sich die Werte so, wie es bei Varroose, Nosemose oder Faulbrut typisch ist, schlägt die App an.

Rähmchen mit VitalSensor wird aus der Beute gezogen

So funktioniert die Frühwarnung

Du hängst den Sensor ins Brutnest, stellst den Hub an den Stand und öffnest die App. Mehr Einrichtung braucht es nicht.

  1. Apisense VitalSensor

    VitalSensor im Brutnest

    Er hängt an einem Rähmchen, ohne Bohren, in 30 Sekunden. Er misst Gase wie CO₂ und VOC, nimmt kurze Klangproben und erfasst Temperatur, Feuchte und Luftdruck. Zwei AA-Batterien halten etwa ein Jahr.

  2. Apisense HiveScale-Waage

    HiveScale unter der Beute

    Die Waage schiebst du unter den Stock. Sie misst Gewicht und Temperatur, ohne dass du die Beute umbauen musst. Damit siehst du zusätzlich Vorräte und Honigeintrag.

  3. Apisense Hub mit Sensoren und Waage

    Hub am Bienenstand

    Der Hub läuft mit Solarstrom und schickt die Daten per Mobilfunk (LTE) in die App. Am Stand brauchst du weder WLAN noch Steckdose. Fällt das Netz kurz aus, speichert er die Werte und sendet sie nach.

  4. Hand mit Smartphone vor einer Beute

    Die App wertet aus

    Eine KI beurteilt die Werte jedes Volkes. Steigt ein Risiko, bekommst du eine Warnung mit Hinweisen, was du bei der nächsten Durchsicht prüfen solltest. Die erste Beurteilung kommt nach bis zu drei Tagen.

ColonyLink-Anhänger

ColonyLink an der Stirnseite: Handy dranhalten, und die App öffnet das richtige Volk. Funktioniert mit Handschuhen und in praller Sonne. Ohne Batterie.

Außerdem: Wann ist der Honig reif?

Honey Intelligence verbindet das Gewicht von der Waage mit der Feuchte, die das Volk aus dem Stock fächelt. Daraus erkennt die App drei Phasen:

  1. 1

    Tracht

    Das Gewicht steigt täglich, die Bienen fächeln viel Wasser aus. Jetzt nicht ernten, sondern Platz geben.

  2. 2

    Reifung

    Das Gewicht steht, die Verdunstung bleibt noch hoch. Die App schätzt, wie viele Tage es noch dauert.

  3. 3

    Bereit

    Die Verdunstung ist zurück auf dem Normalwert. Zeit, die Verdeckelung zu prüfen.

Einen Wassergehalt in Prozent misst Apisense nicht. Ob der Honig reif ist, bestätigst du wie gewohnt an der Verdeckelung.

Vorräte im Blick, auch im Winter

Im Herbst und Winter zeigt dir die Waage, wie schnell die Vorräte schrumpfen. So fütterst du rechtzeitig nach und fährst nur zum Außenstand, wenn es nötig ist.

Imker hält die HiveScale-Waage

Damit fängst du an

Der Hub ist nur im Starter-Set enthalten. Für weitere Völker am selben Stand ergänzt du Sensoren und Waagen.

Nur mit dem Hub aus dem Starter-Set nutzbar.

Was Apisense kostet

Im Starter-Set sind die ersten 12 Monate der App enthalten. Danach kostet die App 125 € im Jahr pro Hub. Damit laufen bis zu 10 VitalSensoren und 10 Waagen.

3 Völker an einem Stand

Starter-Set
799 €
Zusammen
799 €

Ab dem zweiten Jahr 125 € im Jahr

6 Völker an einem Stand

Starter-Set
799 €
+ 3 VitalSensoren je 99 €
297 €
Zusammen
1.096 €

Ab dem zweiten Jahr 125 € im Jahr

Preise Stand November 2026, inkl. MwSt. Jeder Bienenstand braucht einen eigenen Hub.

Häufige Fragen

Brauche ich am Bienenstand WLAN oder Strom?

Nein. Der Hub hat ein Solarpanel und sendet per Mobilfunk (LTE). Die Sensoren funken per Bluetooth zum Hub.

Was passiert bei Funkloch?

Der Hub speichert die Daten und sendet sie mit den ursprünglichen Zeitstempeln nach. Der VitalSensor puffert bis zu zwei Wochen, die Waage bis zu einem Monat.

Hält der Sensor den Winter durch?

Ja. Er misst das ganze Jahr. Zwei AA-Batterien reichen etwa ein Jahr, in der Waage bis zu zwei Jahre.

Muss ich die Beute umbauen?

Nein. Der VitalSensor hängt ohne Bohren an einem Rähmchen im Brutnest. Die Waage schiebst du unter den Stock, ein passender Holzbalken liegt bei.

Ich habe mehrere Stände. Was brauche ich?

Pro Stand einen Hub, also ein Starter-Set. Weitere Völker am selben Stand ergänzt du mit einzelnen VitalSensoren und Waagen.

Ist das die Imkado-App?

Nein. Apisense hat eine eigene App für iOS und Android. Wenn du die Sensoren nutzt, führst du am besten auch deine Stockkarte dort. Dann liegen Messwerte, Warnungen und Durchsichten an einem Ort. Ohne Sensoren ist die kostenlose Imkado-App die Alternative.

Ersetzt Apisense die Varroa-Kontrolle?

Nein. Apisense meldet Auffälligkeiten und sagt dir, wo du hinschauen solltest. Milbenfall zählen, Puderzucker- oder Auswaschprobe und die Behandlung bleiben deine Aufgabe.

Wer steckt hinter Apisense?

Ein polnisches Team aus Imkern und Wissenschaftlern, unter anderem von der AGH-Universität Krakau. Das Projekt wird vom Europäischen Innovationsrat (EIC) gefördert. Nach eigenen Angaben überwacht Apisense rund 3.000 Völker in über 40 Ländern.

Fang mit drei Völkern an.

Im Starter-Set steckt alles für die Frühwarnung an einem Stand. Die App ist ein Jahr lang inklusive.

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